Die Welt der Technik hält immer spannende Neuigkeiten bereit. Seit iPhone und seinem Konkurrenten Android ist es gelungen, mit dem Konzept der einfach zu installierenden Apps Handys und Tablets mit wenig Aufwand individuell auszurüsten. Möglich macht es immer leistungsfähigere Technik, die in Zukunft noch weniger Platz benötigen wird, wie das Magazin Hitech AT berichtet. In wenigen Sekunden ist das kleine Programm installiert und auf Wunsch genauso schnell wieder vom System entfernt. Noch dazu ohne das System zu “vermüllen”, wie man es vom Desktop-Rechner kennt.
Viele der Apps sind Spielereien von Hobby-Programmierern, daher sind sie zwar meist kostenlos, zum Teil aber auch unausgereift. Das Gute daran: Da im Prinzip jeder eine App beisteuern kann, gibt es jede Menge Alternativen, die man allerdings erst mal entdecken muss. Manchmal hilft trotz des Bewertungssystems in den App Shops nur ausprobieren. Aber Vorsicht, manche kostenlose Apps sind nur zeitlich begrenzte oder funktionell eingeschränkte Testversionen von kostenpflichtiger Software – oder eine Art Basis für kostenpflichtige Zusatzprogramme, ohne die die App nutzlos ist.
Aber auch gute und wirklich praktische Software findet sich unter den Apps. Zu den Favoriten zählen sicher Programme für die Navigation, die je nach Konzept mit Kartenmaterial (onboard) daherkommen oder via Internet die Route berechnen. Dann gibt es jede Menge starke Tools rund um Terminverwaltung und To-Do-Listen, Mail- und Social-Network-Programme. Viele bekannte Homepages zum Beispiel von Tageszeitungen oder bekannten Online-Shops bieten Apps an, mit denen man auch mit dem kleinen Touchscreen sehr komfortabel auf der Seite surfen kann.
Lernen und mehr mit Adnroid & Co.
Apps mit Erste-Hilfe-Tipps sowie wichtigen Notrufnummern und geschützte Passwortdatenbanken sind für jeden nützlich. Und selbst für Lern- und Büchermuffel gibt es die passenden Apps, vom E-Book über Sprachlernprogramme bis hin zu Apps mit wissenschaftlichem Hintergrund. Ein tolles Beispiel für letzteres ist die App der ESA, die Raumforschung besonders eindrucksvoll vermittelt.
Einziger Wehrmutstropfen: Manche Hersteller beschränken sich auf eine einzige Plattform, sodass man die perfekte App entdeckt hat – und sie nicht für das eigene Gerät verfügbar ist. Auch sollte man bedenken, dass die Apps versionsspezifisch sein können. Das sollte man am besten vor der Installation prüfen, denn auch wenn Abstürze und schwere Fehler selten vorkommen, sind sie nicht ganz auszuschließen. Es wäre schade um die schöne Kommunikationstechnik von Siemens.
Bildquellenangabe: F. Gopp / pixelio.de
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